Wellenlängenempfindliche Fotoempfänger nutzen den Effekt der wellenlängenabhängigen Absorptionstiefe von Strahlung in Silizium. Dazu werden zwei pn-Übergänge im Siliziumkristall vertikal übereinander erstellt, die eine getrennte Signalgewinnung aus direkt übereinander befindlichen Bereichen ermöglicht. Eine solche Anordnung gestattet insbesondere die genaue Bestimmung der Wellenlänge von monochromatischen Eingangssignalen. Die Berechnung kann über eine einfache Quotientenbildung zweier Fotoströme erfolgen. Für die Berechnung einer Farbtemperatur aus einem nicht monochromatischen Eingangssignal ist der Einsatz von zwei derartigen Detektoren und einem zusätzlichen optischen Filter erforderlich.